Tradition hat einen Namen

Champions-League


DER GEGNER: INTER MAILAND

Am Dienstagabend (21:00 Uhr) hat Borussia am fünften Gruppen-Spieltag der UEFA Champions League Inter Mailand zu Gast. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: In der Serie A läuft es bislang recht gut für den amtierenden Vizemeister. Nach neun Spieltagen liegt er mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter AC Mailand auf Platz zwei. Gegen den Stadtrivalen musste Inter am vierten Spieltag auch seine bislang einzige Niederlage in der Liga hinnehmen (1:2). Demgegenüber stehen drei Unentschieden und fünf Siege. Den jüngsten Erfolg fuhren die Mailänder am zurückliegenden Wochenende ein, als sie im Spitzenspiel souverän mit 3:0 bei US Sassuolo die Oberhand behielten. „Wenn wir das reine Resultat betrachten, war es unser bislang bestes Saisonspiel. Wir hatten allerdings schon bessere Leistungen gezeigt, da war das Ergebnis am Ende aber nicht so gut“, sagte Trainer Antonio Conte. Vor allem in der „Königsklasse“ stimmten Aufwand und Ertrag oftmals nicht. Nach vier der sechs Gruppenspieltage liegen die Mailänder deshalb mit zwei Zählern auf Rang vier. Der Einzug ins Achtelfinale ist für sie aber noch möglich, wenn sie ihren letzten beiden Partien für sich entscheiden sollten. „Wir werden uns zerreißen und alles dafür geben. Hoffentlich haben wir dann auch etwas mehr Glück mit den Schiedsrichtern und den Einzelsituationen. Das war in dieser Saison bislang nicht der Fall“ so Conte.

Trainer: Im Alter von 23 Jahren wechselte Antonio Conte aus Lecce zu Juventus Turin. Dank seines enormen Ehrgeizes und harter Disziplin stieg er zum Kapitän auf und blieb 13 Jahre bis zu seinem Karriereende 2004 bei der „Alten Dame“, mit der er fünfmal italienischer Meister wurde. Mit dem gleichen Ehrgeiz schlug Conte seine Trainerlaufbahn ein. Bari und Siena führte er in die Serie A, ehe er 2011 zu Juventus zurückkehrte. Nach drei Meistertiteln in Folge wurde sein Vertrag 2014 einvernehmlich aufgelöst. Conte wurde italienischer Nationaltrainer, führte die „Squadra Azzurra“ 2016 ins EM-Viertelfinale. Der Trainer ging anschließend zum FC Chelsea, bei dem er zwei Jahre tätig war und einen Meistertitel errang. Zur Saison 2019/20 übernahm Conte Inter Mailand und wurde auf Anhieb Vizemeister. Der 51-Jährige gilt als akribischer Arbeiter, der jeden Gegner in seine Einzelteile seziert, um dessen Schwachstellen aufzuspüren. "Das sind Antonios Stärken: die beinahe besessen detaillierte Vorbereitung auf den kommenden Gegner, taktisches Wissen und die Fähigkeit, alle Spieler hinter sich zu bringen", sagt sein frühere Teamkollege und Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler.

System und Aufstellung: Mit Ausnahme des gelb-rot-gesperrten Arturo Vidal kann Inter aus dem Vollen schöpfen. Zuletzt setzte Conte auf ein 3-5-2-System, damit ist auch am Dienstagabend wieder zu rechnen. Im Tor ist Routinier Samir Handanovic unumstritten. Um die Position auf der rechten Seite der Dreierkette streiten sich Danilo D'Ambrosio und Milan Skriniar. Stefan de Vrij und Alessandro Bastoni scheinen derzeit gesetzt. Aleksandar Kolarov und Andrea Ranocchia stehen als Ersatz bereit. Achraf Hakimi und Ashley Young könnten die Flügelzange bilden, Ivan Perisic und Matteo Darmian wären jeweils die Alternativen. Vor der Abwehr sorgt Roberto Gagliardini für Ordnung, die beiden Halbpositionen davor könnten Nicolo Barella und der wieder genesene Stefano Sensi einnehmen. Marcelo Brozovic und Christian Eriksen drängen sich ebenfalls für die zentralen Positionen hinter den beiden Spitzen auf. Im Angriff kehrt Romelu Lukaku (Foto: imago images/Gribaudi) in die Startelf zurück. Sein Sturmpartner heißt entweder Alexis Sanchez oder Lautaro Martinez.

Im Fokus: Romelu Lukaku: Trotz 54 Torbeteiligungen in 96 Pflichtspielen verkaufte Manchester United den Belgier im vergangenen Sommer für 65 Millionen Euro an Inter. In England spotteten sie über seine Gewichtsprobleme, davon ist in Mailand nichts zu sehen. Dort erwies sich Lukaku auf Anhieb als Volltreffer. In seiner Premieren-Saison traf der 27-Jährige in 54 Pflichtspielen 34-mal für seine neue Mannschaft, 23-mal davon in der Serie A. Sieben Tore erzielte er in der Europa League, woraufhin er zum besten Spieler des Wettbewerbs gewählt wurde. Auch in der neuen Spielzeit zeigt sich der 27-Jährige bislang wieder äußerst treffsicher, siebenmal war in den ersten acht Ligaspielen bereits erfolgreich, zudem traf er in der Königsklasse in drei Partien zweimal. Im Trikot der belgischen Nationalmannschaft schoss Lukaku bislang in 89 Länderspielen 57 Tore.

Quelle: Borussia.de

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