Tradition hat einen Namen

Interview

KRAMER: "GENAUSO WIE DIE FANS, SIND AUCH WIR SPIELER EUPHORISCH"

Nach dem zweiten Training unter Adi Hütter nahm sich Christoph Kramer Zeit, um den Medienvertretern seine ersten Eindrücke der Vorbereitung zu schildern und einen kleinen Ausblick zu wagen.

Dabei sprach Christoph Kramer über…

… die Vorfreude auf die neue Saison: Wenn man die ganze Zeit Fußball guckt und eine lange Europameisterschaft verfolgt, dann kribbelt es wieder in den Füßen. Von daher freut man sich riesig, wieder auf dem Platz zu stehen.

… die Zuschauer im Stadion: Das ist toll – für uns und für die Fans. Wenn wieder etwas los ist im Stadion, ist es direkt ganz anders. Man erschreckt fast vor so vielen  Leuten. Es ist toll, dass wieder Leben da ist. Davon lebt der Fußball und so soll er sein. Genau wie die Fans Euphorie verspüren, sind auch wir Spieler euphorisch, wenn wieder jemand nach einer gelungenen Aktion klatscht.

… die ersten Eindrücke von Adi Hütter: Durchweg positiv. Ich finde ihn bisher sehr sympathisch und sehr euphorisch. Das mag ich. Ich glaube, es wird gut. Er will attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen. Wir müssen kontern können, Ballbesitz spielen, Gegenpressing beherrschen. Das ist nichts Neues, wenn man Fußballspiele gewinnen und dabei schön spielen möchte.

… erste Gespräche mit dem neuen Trainer: Ich finde es sehr gut, dass Adi Hütter ein sehr kommunikativer Trainer ist. Es ist ganz normal, dass man sich jetzt erst einmal kennenlernt, mitbekommt, was dem Trainer wichtig ist und auch der Trainer ein gutes Gefühl für die Mannschaft bekommt.

… mögliche Veränderungen im Kader: In der Mannschaft ist das kein Thema. Wir wissen, dass wir noch die ein oder andere „Baustelle“ haben und sich bestimmt noch etwas tut.

… die Lehren aus der letzten Saison: Wenn man wieder kommt, hat jeder wieder richtig Bock auf Fußball. Jeder möchte neu anpacken. Es sind wieder Fans da. Gefühlt beginnt eine neue Zeitrechnung. Natürlich arbeitet man die Saison als Mannschaft kritisch auf, vergisst aber das eine oder andere im Urlaub. Man weiß, was man nicht richtig gemacht hat oder was nicht gut gelaufen ist. Aber mit dem neuen Trainer ist jetzt nicht die Zeit für den Rückspiegel, sondern für die Frontscheibe.

… das Spiel gegen den Ex-Klub VfL Bochum: Die Vorfreude darauf ist unfassbar groß. Ich hoffe, wir spielen an einem Samstag, 15:30 Uhr, nicht zu warm, nicht zu kalt, vielleicht ein bisschen Nieselregen. Im Ruhrstadion, mit vielen Gladbach-Fans, hoffentlich ausverkauft. Viel schöner kann ein Fußballnachmittag nicht sein.

Quelle: Borussia.de

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